Blinden- und Begleithunde

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  Alles, was Sie über Blinden- und Assistenzhunde wissen müssen

BLINDEN-/BEGLEITHUNDE SIND AUF DEN FOLGENDEN FLUGSTRECKEN NICHT ERLAUBT:

  • Flüge von/nach Marokko
  • Flüge von/nach Israel 

BLINDEN-/BEGLEITHUNDE SIND AUF DEN FOLGENDEN FLUGSTRECKEN ERLAUBT:

  • Alle Flüge von Ryanair innerhalb der EU / des Europäischen Wirtschaftsraums
  • Alle Inlandsflüge von Ryanair

 Spezifische Richtlinien für die Einreise von Blinden-/Begleithunden in das Vereinigte Königreich und die Republik Irland

Bei der Einreise in das Vereinigte Königreich und die Republik Irland benötigen Fluggäste, die mit einem Blinden-/Begleithund reisen, entweder einen gültigen EU-Heimtierausweis oder ein offizielles tierärztliches Gesundheitszeugnis eines Drittlandes (sowie die erforderliche medizinische Dokumentation). Zusätzlich zum EU-Heimtierausweis bzw. dem tierärztlichen Gesundheitszeugnis ist zudem eine Bescheinigung erforderlich, die bestätigt, dass der Blinden-/Begleithund einer der folgenden Organisationen angehört, um in das Vereinigte Königreich oder die Republik Irland einreisen zu können:
  • Internationaler Verband für Blindenführhunde (International Guide Dog Federation, IGDF)
  • Assistance Dogs UK
  • Assistance Dogs International (ADI)

Spezifische Richtlinien zum Mitführen von Blinden-/Begleithunden auf Flügen innerhalb der EU/des EWR

Fluggäste, die mit einem Blinden-/Begleithund reisen, müssen auf allen Flügen innerhalb der EU/des EWR einen gültigen Heimtierausweis* oder eine amtliche Veterinärbescheinigung* eines Drittlandes (sowie die erforderlichen medizinischen Dokumente) mitführen. Um die Einreise in Länder der EU/des EWR zu ermöglichen, sind dem EU-Heimtierausweis oder der Veterinärbescheinigung Dokumente beizufügen, die bestätigen, dass der Blinden-/Begleithund einer der folgenden Organisationen angehört:

  • Internationaler Verband für Blindenführhunde (International Guide Dog Federation, IGDF)
  • Internationaler Verband für Assistenzhunde (Assistance Dogs International, ADI)

 Heimtierausweis/Veterinärbescheinigung eines Drittlandes

Es liegt in der Verantwortung des Fluggastes, sicherzustellen, dass der vorgelegte Heimtierausweis auf dem neuesten Stand ist und den Impf- und Behandlungsanforderungen des Ziellandes entspricht. Wir können keine Haftung für Blinden-/Begleithunde übernehmen, für die keine korrekten Dokumente vorliegen.
 
Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund reiseberechtigt ist, empfehlen wir Ihnen, sich vor der Reise mit dem Zielflughafen in Verbindung zu setzen und sich die Angaben im Heimtierausweis bestätigen zu lassen.
 
Besitzer von Blinden- und Begleithunden in Ländern, die keinen Heimtierausweis ausstellen, müssen eine amtliches Veterinärbescheinigung einholen, um nachzuweisen, dass ihr Hund die Bestimmungen der Reiseverkehrsregelung für Heimtiere (Pet Travel Scheme) erfüllt.
 
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Allgemeine Reiserichtlinien:

  • Um auf einem Ryanair-Flug zugelassen zu werden, muss ein Blinden-/Begleithund für die Ausführung von Aufgaben zugunsten einer Person mit einer Behinderung (physisch, sensorisch oder psychisch) ausgebildet und von einer Organisation zertifiziert sein, die Vollmitglied bei einer der weltweit akkreditierten Organisationen für Assistenzhunde ist (Internationaler Verband für Assistenzhunde, Assistance Dogs UK oder Internationaler Verband für Blindenführhunde).
  • Hunde zur emotionalen Unterstützung oder Therapiehunde, die von den oben genannten Organisationen nicht als Begleithunde anerkannt sind, dürfen nicht mit Ryanair reisen. 
  • Der Blinden-/Begleithund trägt während der gesamten Reise eine Standard-Weste oder ein Standard-Geschirr, das ihn als Begleithund kennzeichnet. 
  •  Blinden-/Begleithunde reisen in der Flugzeugkabine und müssen zu Füßen des Fluggastes auf dem Boden sitzen. Pro Flug sind maximal vier Blinden-/Begleithunde erlaubt. Der Transport des Hundes, der Transportbehälter und des Futters erfolgt gebührenfrei.
  • Fluggäste, die ihre Blinden-/Begleithunde mit an Bord nehmen möchten, sollten uns im Vorhinein darüber informieren, am besten bereits am Tag der Buchung. Dies ist online oder über die Ryanair-Hotline für besondere Hilfeleistungen möglich.
  • Der Hund muss mit einem geeigneten Geschirr (das vom Besitzer mitzubringen ist) am Sitzgurt oder Sitzgurtschloss des Besitzers angeleint werden. Auf diese Weise wird während des Starts, der Landung und bei Turbulenzen eine effektive Sicherung gewährleistet. Eventuell gibt es auch alternative Vorrichtungen zum Anleinen, die ebenfalls für eine angemessene Sicherung sorgen. Alle Maßnahmen, die den Begleithund angemessen sichern, sind zulässig.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie uns nicht im Vorhinein benachrichtigen, kann dies dazu führen, dass der Service bei der Ankunft am Flughafen nicht verfügbar ist und Sie nicht wie gebucht fliegen können. Falls Sie blind oder sehbehindert sind, jedoch keine Flughafenhilfe benötigen, sollten Sie uns dennoch vor Ihrem Flug informieren, am besten bereits am Tag der Buchung. Dies soll sicherstellen, dass das Kabinenpersonal eine entsprechende Sicherheitsdemonstration durchführen kann.

Besondere Hilfeleistungen

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 Bitte beachten Sie, dass Anrufe zu Schulungs- und Qualitätszwecken aufgezeichnet werden können. Gesprächsaufzeichnungen werden mindestens 90 Tage lang aufbewahrt.

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