Richtlinie (EU) 2015/2302

Wichtige Rechte unter Richtlinie (EU) 2015/2302

  • Reisende erhalten vor dem Abschluss des Pauschalreisevertrags alle wichtigen Informationen zur Pauschalreise.
  • Es gibt immer mindestens einen Händler, der für die ordnungsgemäße Erfüllung aller im Vertrag beinhalteten Reisedienstleistungen verantwortlich ist.
  • Reisende erhalten eine Notrufnummer oder Einzelheiten zu einer Kontaktstelle, über die sie mit dem Veranstalter in Verbindung treten können.
  • Reisende können eventuell die Pauschalreise mit einer angemessenen Vorankündigung an uns und vorbehaltlich zusätzlicher Kosten an eine andere Person übertragen.
  • Der Preis der Pauschalreise kann nur erhöht werden, wenn bestimmte Kosten steigen, (wie z. B. Kraftstoffpreise) und wenn dies ausdrücklich im Vertrag vorgesehen ist, und in jedem Fall nicht später als 20 Tage vor dem Beginn der Pauschalreise. Wenn die Preiserhöhung mehr als 8 % beträgt, dann kann der Reisende den Vertrag kündigen. Wenn sich der Veranstalter das Recht auf eine Preiserhöhung vorbehält, dann hat der Reisende das Recht auf eine Preisreduzierung, wenn eine Senkung der entsprechenden Kosten erfolgt.
  • Reisende können den Vertrag ohne Zahlung einer Kündigungsgebühr kündigen und bekommen eine vollständige Erstattung aller Zahlungen, wenn irgendwelche wesentlichen Elemente der Pauschalreise, ausgenommen der Preis, erheblich geändert werden. Wenn vor dem Beginn der Pauschalreise der für die Pauschalreise verantwortliche Händler die Pauschalreise annulliert, dann sind die Reisenden dazu berechtigt, eine Erstattung und gegebenenfalls eine Entschädigung zu erhalten.
  • Reisende können vor Beginn der Pauschalreise den Vertrag ohne Zahlung irgendeiner Kündigungsgebühr im Falle außergewöhnlicher Umstände kündigen, wie z. B. wenn es ernste Sicherheitsprobleme am Ziel gibt, die sich wahrscheinlich auf die Pauschalreise auswirken.
  • Außerdem können die Reisenden jederzeit vor dem Beginn der Pauschalreise gegen eine angemessene und gerechtfertigte Kündigungsgebühr den Vertrag kündigen.
  • Wenn nach Beginn der Pauschalreise wichtige Elemente der Pauschalreise nicht wie vereinbart bereitgestellt werden können, dann müssen dem Reisenden gratis geeignete alternative Vorkehrungen angeboten werden. Die Reisenden können den Vertrag ohne Zahlung irgendeiner Kündigungsgebühr kündigen, wenn Services nicht gemäß dem Vertrag ausgeführt werden und dies eine erhebliche Auswirkung auf die Erfüllung der Pauschalreise hat und der Veranstalter es versäumt, das Problem zu beheben.
  • Die Reisenden sind auch zu einer Preisreduzierung und/oder zu Schadenersatz berechtigt, wenn die Reisedienstleistungen nicht durchgeführt oder unsachgemäß durchgeführt werden.
  • Der Veranstalter muss dem Reisenden Hilfe leisten, wenn der Reisende sich in einer schwierigen Situation befindet.
  • Wenn der Veranstalter oder in einigen Mitgliedsstaaten der Händler insolvent wird, dann werden die Zahlungen erstattet. Wenn der Veranstalter oder gegebenenfalls der Händler nach Beginn der Pauschalreise insolvent wird, und wenn Transport in der Pauschalreise mitinbegriffen ist, dann ist die Repatriierung des Reisenden sichergestellt. Wir haben einen Insolvenz-Versicherungsschutz mit International Protection Limited (IPP) abgeschlossen und von bestimmten Syndikaten bei Lloyd’s garantieren lassen. Reisende können sich direkt an IPP wenden (IPP Claims at InTrust, Postbus 23212, 2001 KE Rotterdam, Niederlande; Tel.: +31 1031 20666; E-Mail: ippclaims@intrust-nl.com) oder gegebenenfalls an die Commission for Aviation Regulationg (3rd Floor, Alexandra House, Earlsfort Terrace, Dublin 2, Irland; Tel.: +353 (0) 1 6611700; E-Mail: info@aviationreg.ie), sollten Dienstleistungen aufgrund unserer Insolvenz verweigert werden.

Sie finden die relevanten gesetzlichen Bestimmungen unter folgendem Link:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb (beginnend bei § 651a BGB)

S. ferner den Link zu dem Gesetz, mit welchen die Richtlinie (EU) 2015/2302 umgesetzt worden ist:

BMJV | Drittes Gesetz zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften

 

Insolvenzschutz für verknüpfte Reisevereinbarungen

Wir haben einen Insolvenz-Versicherungsschutz mit International Passenger Protection Limited (IPP) abgeschlossen und von bestimmten Syndikaten bei Lloyd’s garantieren lassen.

Die Passagiere können IPP oder gegebenenfalls Commission for Aviation Regulation (3rd Floor, Alexandra House, Earlsfort Terrace, Dublin 2, Ireland; +353 (0)1 6611700; info@aviationreg.ie) kontaktieren, wenn im unwahrscheinlichen Fall unserer Insolvenz die Reiseleistungen nicht erbracht werden.

Hinweis: Diese Insolvenzabsicherung gilt nicht für Verträge mit anderen Parteien als Ryanair, die im unwahrscheinlichen Fall unserer Insolvenz weiterhin erfüllt werden können.

Sie finden die relevanten gesetzlichen Bestimmungen unter folgendem Link:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb (beginnend bei § 651a BGB)

S. ferner den Link zu dem Gesetz, mit welchen die Richtlinie (EU) 2015/2302 umgesetzt worden ist:

BMJV | Drittes Gesetz zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften

 

Allgemeine Transportbestimmungen

Klicken Sie hier, um Artikel 12 unserer Allgemeinen Transportbestimmungen für verknüpfte Reisevereinbarungen und Pauschalreisen einzusehen.